Archiv Januar 2008

Numeral joke

Donnerstag, 31. Januar 2008

Why is 5 afraid of 6?
7 8 9.

Also, meine Herren…

Montag, 28. Januar 2008

…denn man runter mit der Rübe.
Aus der Serie famous last words. Dies sind, nach mündlicher Überlieferung, die letzten Worte von Fritz Haarmann, dem berüchtigten Knabenmörder, der im Jahre 1925 im Gefängnishof des Landgerichts Hannover an der Alten Celler Heerstraße enthauptet wurde. Zuvor hatte er die Henkersmalzeit genossen und sich einen Nachschlag geben lassen. Weil es so gut schmeckte.
Ein Klassiker unter den Gassenhauern ist das auf ihn gemünzte Lied, zu singen nach der Melodie von Warte, warte nur ein Weilchen, bald kommt auch das Glück zu dir von Walter Kollo - immer eine Erinnerung wert:

Warte, warte nur ein Weilchen,
bald kommt Haarmann auch zu dir.
Mit dem kleinen Hackebeilchen
macht er Schabefleisch aus dir.

Aus den Augen macht er Sülze,
aus dem Hintern macht er Speck.
Aus den Därmen macht er Würste
und den Rest, den schmeißt er weg.

Durchsagen zum Wetter

Montag, 21. Januar 2008

Wetter und Stimmung hängen aufs Engste zusammen, wie man liest – umso unverständlicher, dass es seit Tagen gießt wie aus Kübeln. Wir werden die Gegend hier demnächst umbenennen, so dass wir in solchen Fällen fürderhin wieder seufzen können: Hach, typisch Hamburg. Hamburg ist ohnehin an allem schuld.
Die kleine Wasserschüssel unter dem Schuppendach ist schon lange überfordert ob der Sturzbäche, die sich aus der Regenrinne in sie ergießen. Über die entstandene Pfütze hat man eine Brücke gebaut, so dass der Komposthaufen trockenen Fußes erreichbar ist. Aus der Pfütze führt außerdem ein kleiner Stichkanal in Richtung Gemüsebeete. Warum, das ist nicht ganz klar, denn auch das versoffenste Gemüse braucht in Zeiten wie diesen keine Extraration. Die Frage ist auch, ob in den Beeten überhaupt Gemüse drin ist. Falls nicht – was dann? Wir werden da mal graben, wenn es aufgehört hat zu regnen.
Auch das örtliche Flüsschen ist schon wieder unmäßig weit über die Ufer getreten. Wenn das so weiter geht, so hört man, gibt es schulfrei.

TGIF

Freitag, 11. Januar 2008

Thank God it’s Friday.

Limerick (35)

Freitag, 4. Januar 2008

There was a young man who said: Why
can’t I look in my ear with my eye?
I think I can do it
if I put my mind to it.
You never can say till you try!

Wegen wem?

Mittwoch, 2. Januar 2008

Wer wissen will, wegen wem irgendetwas geschah, sollte das korrekterweise im Genitiv tun. Wie aber heißt das im Genitiv? Wessentwegen wäre unser spontaner Tipp, der allerdings mindestens eine Stilebene höher angesiedelt ist und noch dazu vom Duden als veraltet für weswegen bezeichnet wird. Weswegen fragt aber für unser Gefühl nach einer Sache, nicht nach einer Person, so dass wegen wem eigentlich ganz und gar unersetzlich ist. Also wirklich, immer diese Lücken in der Sprache.
Sehr empfehlenswert übrigens ist das Bremer Sprachblog.