Archiv Freitag, 21. November 2008

Schnee

Freitag, 21. November 2008

Meine Güte, Sie wissen doch selber, wie Schnee aussieht, das muss ich Ihnen doch nicht eigens beschreiben.
Die kürzeren Insassen der Anstalt rannten in der großen Pause kreischend auf den Hof, um eine Schneeballschlacht zu veranstalten. Das ist natürlich streng verboten, aber die millimeterdünne Schicht ließ sich ohnehin nicht zu Schneebällen kneten. Mittlerweile liegt mehr.
Schlechtes* Wetter bereitet mir schlechte Laune, schlechte Laune ist am wirksamsten mit Schimpfwörtern zu bekämpfen. „Wir benutzen Schimpfwörter nicht zum Fluchen, sondern zum Sprechen” besagt ein altes russisches Sprichwort, und so ist es. Sprechen wir also einige gesittete, wohlartikulierte Schimpfworte aus, gerichtet an jeden, keinen und besonders an das Wetter.

Thou toffee-nosed malodorous pervert!
Thou bootless tickle-brained foot-licker!
Thou reeky onion-eyed codpiece!
Thou artless fat-kidneyed apple-john!
Thou yeasty fly-bitten wagtail!

Jetzt geht es mir schon viel besser.

[Aus der Shakespeareschen Fluchmaschine.]

* Rein subjektiv definiert. Ich bin nun mal keine Schlittenfahrerin.