Ferien

Der letzte Schultag vor den Osterferien endet mit dem gewohnten donnerstäglichen Volleyballspiel, das durch das Ferienanfangsgefühl zu einem besonderen wird – die üblichen Konflikte werden doppelt gründlich ausgefochten. Kollegin B. zum Beispiel ist berühmt dafür, lieber zu diskutieren als den Bällen hinterherzurennen. Es würde sie mal interessieren, sagt sie sinnend, als sie gemächlich dem Ball hinterherschreitet, ob sie einen Regelverstoß begehe, wenn sie beim Angriff die imaginäre Linie über dem Netz mit ihrer Hand überquere, wenn sie also quasi in den gegnerischen Luftraum eindringe. Das möchte er mal erleben, entgegnet darauf der Sportkollege S., dass die Kollegin B. in den gegnerischen Luftraum eindringe: „Da müsste man dir schon ein Trampolin hinstellen.“
Morgens hatte ich mit meiner Fünften in einer unerwartet aufgetauchten Zusatzstunde ein paar Folgen Shaun das Schaf gesehen, unter anderem eine, wo eins der fiesen Schweine tatsächlich auf einem Trampolin auf und ab hüpft und dadurch einen unschätzbaren Vorteil beim Gemüsefußball erwirbt.

Wohl könnten wir alle ab und an ein Trampolin gebrauchen.
Aber jetzt sind erstmal Ferien.

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